16. Februar 2012
Bald strengere Regeln für Spielhallen – Branche sichert sich weitere Standorte
Medium: Saarbrücker Zeitung
Redakteur:Frank Kohler
Kurz bevor das Saarland den Spielhallen mit einem Gesetz enge Grenzen setzen muss, haben in Saarbrücken noch etliche Hallen aufgemacht. Die Folgen sind – zum Beispiel in Alt-Saarbrücken – unübersehbar.
15. Februar 2012
Öffentliches Glücksspiel
Medium: dapd
Der Besitzer eines Hauses in Brandenburg darf seine Immobilie nicht im Internet verlosen. Diese Entscheidung des Verwaltungsgerichts Potsdam habe das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg bestätigt, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Der inzwischen in Österreich lebende Mann bietet im Internet Lose für seine Villa in Michendorf (Potsdam-Mittelmark) zum Preis von 59 Euro an.
31. Januar 2012
Berlin: 20 Prozent verfassungsgemäß
Medium: games & busines - online
Finanzgericht Berlin zu Vergnügungssteuer
Die Stadt Berlin hatte im letzten Jahr die Vergnügungssteuer von elf auf 20 Prozent hochgeschraubt. Die erste Klage eines Spielstättenbetreibers hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg in einem Eilverfahren jetzt abgewiesen: Die Erhöhung sei "verfassungsgemäß".
8. Januar 2012
Neue Eurojackpot-Lotterie Bedrohung für Süchtige
Medium: Welt Online
Redakteurin: Claudia Ehrenstein
Höhere Hauptgewinne und größere Gewinnchancen: Im März kommt der EuroJackpot nach Deutschland. Sucht-Experten schlagen Alarm.
15. Dezember 2011
Glücksspielstaatsvertrag ist unterzeichnet
Medium: F.A.Z.
Redakteur:Von CAROLINE FREISFELD
Der Glücksspielstaatsvertrag ist unterzeichnet
15 der 16 Bundesländer haben den neuen Glücksspielstaatsvertrag unterzeichnet - private Wettanbieter sind bestürzt. Auch Verfassungsrechtler sind skeptisch. Schleswig-Holstein erlaubt eine deutlich liberalere Lösung.
12. Dezember 2011
Reine Zockerei
Reine Zockerei. Spielhallen und Wohlfahrtsverbände streiten um Geld vom Staat
Medium: Süddeutsche Zeitung
München - Der Hinweis ist eindeutig. Wie es denn zu rechtfertigen sei, lautet die Frage, dass solche Stellen 'aus Steuermitteln ... gefördert werden'. Solche Stellen, damit sind kirchliche Einrichtungen, Wohlfahrtsverbände und Suchthilfen gemeint, die jenen Menschen helfen, die dem Glücksspiel verfallen sind. Viele dieser Verbände weigern sich, mit den Betreibern der Spielhallen zusammenzuarbeiten, weil sie derlei Vergnügungsstätten nicht auch noch unterstützen wollen. Doch wer nicht kooperiert, der hat auch keinen Anspruch auf öffentliche Mittel. So steht es, in Frageform gekleidet, in einem Schreiben der 'Deutsche Automatenwirtschaft' an die Gesundheitsministerien mehrerer Bundesländer.
16. November 2011
Achtung, spielende Kinder!
Medium: Saarbrücker Zeitung
Von SZ-Redaktionsmitglied Nora Ernst
Fast sechs Prozent der Jugendlichen in Rheinland-Pfalz haben ein Glücksspielproblem. Die Landesfachstelle Glücksspielsucht schätzt die Situation im Saarland ähnlich ein und fordert mehr Mittel, um das zu ändern.
Mädchen spielen der Mainzer Studie zufolge häufig aus Neugierde, während Jungen eher darauf hoffen, möglichst schnell viel Geld zu gewinnen.
Saarbrücken. Einer Studie der Mainzer Uniklinik zufolge haben fast sechs Prozent der Jugendlichen in Rheinland-Pfalz ein Problem mit Glücksspielen. Für das Saarland gibt es keine genauen Zahlen, Hartmut Görgen von der Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland ist jedoch überzeugt: "Im Trend kann man das sicherlich übertragen."
7. November 2011
Bundestag diskutiert am Donnerstag 10.11.11 über das Thema „Glücksspielsucht bekämpfen“
1. November 2011
Zwei neue Selbsthilfgruppen für path. Glücksspieler im November!
In Saarbrücken beginnen im November zwei neue Selbsthilfegruppen für pathologische Glücksspieler.
-
Eine Gruppe im Café Jedermann
jeden Mittwoch 17:00 Uhr
-
Eine Gambler Anonymus (GA)-Gruppe
jeden Samstag 19:00 bis 21:00 Uhr
in den Räumen des KISS, Futterstraße 27
Infos unter Hilfen/Selbsthilfegruppen
25. Oktober 2011
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für eine Sicherung der Spielsuchtprävention auf Bundes- und Landesebene.
Glücksspielsucht: Prävention notwendig
BZgA veröffentlicht neue Daten zum Glücksspielverhalten in Deutschland
Knapp jeder Zweite in der Altersgruppe der 16- bis 65-Jährigen in Deutschland (46,5 Prozent) hat in den vergangenen zwölf Monaten eines oder mehrere öffentlich angebotene Glücksspiele um Geld gespielt. Damit ist der Anteil der Glücksspielenden in Deutschland seit 2007 nur geringfügig zurückgegangen. Das zeigen erste Ergebnisse der neuen repräsentativen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Glücksspielverhalten in Deutschland.
30. September 2011
Aktionstag Glücksspielsucht mit großer Resonanz
Mit großer und positiver Resonanz hat die Bevölkerung auf die Aktionen der Landesfachstelle Glücksspielsucht (Caritas) in Saarbrücken, der Psychosozialen Beratungsstelle der Caritas "Die Brigg" in Neunkirchen und der Präventionsfachstelle der AWO in Saarlouis reagiert.
30. September 2011
In den Fängen der Sucht
Autor: Hans-Christian Roestel
Quelle: Saarbrücker Zeitung
Saarbrücken. "Vier Millionen Euro verlieren Spieler monatlich im Saarland" oder "3000 Saarländer sind spielsüchtig, 4100 akut spielsuchtgefährdet": Angekettet an einen Spielautomaten auf Rollen und mit Protestplakaten auf dem Rücken sind gestern Vormittag fünf schamvoll Maskierte durch die Saarbrücker Innenstadt gezogen. Auf ihrem Weg informierten sie mit Handzetteln über die Suchtgefahr und Hilfeeinrichtungen. Immer, wenn der Zug vor Spielhallen und Casinos Halt machte, ertönte Achim Reichels Hit "Der Spieler", in dem der Künstler Anreiz und Sog des Spielens besingt: "Komm rüber Kugel, Kugel komm rüber. Das Spiel ist doch nie vorbei - Kugel komm rüber. Noch einmal die 17 und ich bin frei".
24. August 2011
Aktionstag Glücksspielsucht 29.09.2011
Bundesweiter Aktionstag Glücksspielsucht

Mit Aktionen in
17. August 2011
Als türkische Cafés getarnte illegale Glücksspielorte
Autor:Cemil Sahinöz
Quelle:Deutsch Türkische Nachrichten
Es gibt sie überall. In jedem Dorf. Sogar mehrere. Die Rede ist von den so genannten "Türkischen Cafés". Wird tatsächlich angenommen, dass sich diese Cafés durch den Verkauf von Tee finanzieren?
1. August 2011
Runder Tisch der Merkur Spielotheken GmbH
20. Juli 2011
EU kritisiert deutschen Glücksspiel-Staatsvertrag
Medium: Spiegel-online vom 19.07.11
15 deutsche Bundesländer sollen ihren Glücksspiel-Staatsvertrag nachbessern, verlangt die EU-Kommission und kritisiert zu starke Beschränkungen.
6. Juni 2011
Behandlungszahlen bei Glücksspielsucht 2010 im Saarland gestiegen
"Wir müssen früher reagieren ..."
Die Zahl der beratenen bzw. behandelten Glücksspielsüchtigen im Saarland ist 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 28% von 255 auf 326 Betroffene gestiegen. 52 Angehörige suchten 2010 nach Rat und Hilfe. Dies ergab eine von der Landesfachstelle Glücksspielsucht durchgeführte Befragung der Suchtberatungs- und Präventionsfachstellen und der Psychosomatischen Fachkliniken im Saarland.
16. Mai 2011
Tatort Spielhalle
Medium: Süddeutsche Zeitung
Datum: 15.05.2011
Von Klaus Ott
Brisanter BKA-Bericht: Die Polizei muss in Deutschlands Spielhallen mehr und mehr Fälle von Diebstahl, Betrug und anderen Delikten aufklären.
6. April 2011
Glücksspielstaatsvertrag
Ministerpräsidentenkonferenz gibt endgültige Richtung für den neuen
Glückspielstaatsvertrag vor.
7. März 2011
Pathologische Glücksspieler brauchen spezifische Beratungsangebote
Ergebnisse des Modellprojektes „Frühe Intervention bei pathologischem Glücksspielen“
Wir haben einige Ergebnisse im Hinblick auf die Erweiterung der ambulanten Versorgung für pathologische Glücksspieler im Saarland ausgewählt und als Datei zum herunterladen unter dem Menupunkt Service/Downloads zur Verfügung gestellt.
7. März 2011
Einschnitte in Automatenindustrie
Ein Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 07.03.11
"Glücksspielcharakter zurückdrängen und Suchtpotential minimieren": Die Bundesländer wollen drastische Auflagen für die Spielhallen in Deutschland durchsetzen - unter anderem soll der maximal mögliche Gewinn pro Stunde gesenkt werden.
16. Februar 2011
Glücksspielprobleme in Deutschland weit verbreitet
Geldspielautomaten machen am häufigsten süchtig
Ergebnisse des Projektes Pathologisches Glücksspielen und Epidemiologie (PAGE)
Bisherige Daten zu Problematischem und Pathologischem Glücksspielen in Deutschland waren lückenhaft. Insbesondere hinsichtlich der Auswahl der Befragten, der eingesetzten Erhebungsverfahren und der Auswertungsstrategien bestand der Bedarf nach einer breit angelegten Bevölkerungsstudie, die repräsentativ das Ausmaß der Problematik darstellen sowie begünstigende Faktoren ermitteln kann. Der Glücksspielstaatsvertrag vom 1. Januar 2008 sah vor, dass die Länder die wissenschaftliche Forschung zur Vermeidung von Suchtgefahren durch Glücksspiele sicherstellen. Aus den zur Verfügung gestellten Mitteln konnte nun eine methodisch fundierte und groß angelegte Studie finanziert werden.
19. Januar 2011
Landesfachstelle legt Jahresbericht 2010 für das Saarland vor
Die Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland legt ihren Jahresbericht 2010 vor.
Der Jahresbericht steht im Menüpunkt Service --> Downloads oder hier zum Download bereit
14. Januar 2011
Spielsuchtberatung Standort Neunkirchen bleibt erhalten
Das Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport fördert den Standort Glücksspielsuchtberatung der Brigg (Träger: Caritasverband Schaumberg/Blies) in Neunkirchen weiter.
8. Dezember 2010
Petition zur Glückspielsuchtprävention an den Deutschen Bundestag
Die nächsten sechs Monate werden entscheidend für den Weiterbestand des staatlichen Glücksspielmonopols sein. Auch die gewerblich betriebenen Geldspielautomaten, die die größten Schäden mit ihrem extrem hohen Suchtpotential bei Spielern verursachen können, müssen einer neuen Regelung unterworfen werden. Beschlüsse der Innen-, Finanz-, und Gesundheitsminister der Bundesländer haben bislang das zuständige Bundeswirtschaftsministerium nicht zu einem Umdenken bezüglich der Veränderung der Zulassung von Geldspielautomaten bewegen können.
30. November 2010
Landesspielhallengesetz in Vorbereitung
Nach Informationen der Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland hat die Landesregierung die Vorbereitung eines Gesetzes über die Erlaubnis und den Betrieb von Spielhallen im Saarland (Landesspielhallengesetz) in Auftrag gegeben. Hierbei geht es u. a. um eine Begrenzung der Anzahl der Spielhallen im Saarland. Diese ist im Saarland im Vergleich zum Bundesdurchschnitt seit 2006 überproportional angestiegen. Saarländische Kommunen sehen sich aktuell z. T. mit einer deutlich gewachsenen Anzahl von Anträgen konfrontiert.
30. November 2010
Saarländische Wohlfahrtsverbände sprechen sich gegen eine Kommerzialisierung des Glücksspiels aus - Staatliches Monopol erhalten
Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar fordert die saarländische Landesregierung auf, sich für den Erhalt des staatlichen Monopols beim Glücksspiel einzusetzen. Durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes im September dieses Jahres ist in Deutschland eine Neuregelung notwendig. Aus Sicht der LIGA Saar sollte der neue Staatsvertrag, der derzeit zwischen den Bundesländern ausgehandelt wird, auch auf private Sportwetten und Glücksspielangebote im Internet erweitert werden. Auch das gewerbliche Automatenspiel in Spielhallen, als das derzeit problematischste Glücksspiel, müsse in eine neue Gesamtregelung einbezogen werden.
28. Oktober 2010
Literaturtipp: „Game over“ – Ratgeber für Glücksspielsüchtige und ihre Angehörigen
Dieser Ratgeber von Ilona Füchtenschnieder-Petry und Jörg Petry ist im Juli 2010 in einer zweiten, überarbeiteten und ergänzten Auflage erschienen. Er informiert kurz und verständlich Betroffene und Angehörige über die verschiedenen Glücksspiele, das Krankheitsbild von Glücksspielsucht und die Arbeit von Selbsthilfegruppen. Außerdem enthält er Hinweise auf ambulante und stationäre Beratungs- und Behandlungsangebote sowie ein Verzeichnis mit weiterführenden Adressen. Der Ratgeber ist in jeder Buchhandlung erhältlich.
27. Oktober 2010
Drogenbeauftragte der Bundesregierung für eine Begrenzung der Spielhallen
Die Gefahren des hohen Suchtpotenzials von Geldspielautomaten für die Bevölkerung wird durch Suchtexperten auf den verschiedensten Ebenen schon seit längerem Politikern vermittelt. Von deren Seite wird auch darauf hingewiesen, dass die Gefahren der Glücksspielsucht für die Bevölkerung in gleichem Maße wie die Drogensucht einzustufen sind. Nun hat sich auch die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans für eine Begrenzung der Spielhallen ausgesprochen.
25. Oktober 2010
Internetportal zur Glücksspielsucht im Saarland gestartet
Landesfachstelle macht Informationen und Hilfsangebote für Glücksspielsüchtige, ihre Angehörigen und Fachinstitutionen zugänglich
Wer Glücksspiele spielt, sucht den Nervenkitzel. Die Chance auf ein sorgenfreies Leben, der Traum vom schnellen Geldgewinn sorgen für den besonderen Kick. Tatsache ist jedoch, dass die überwiegende Mehrheit der Teilnehmenden an einem Glücksspiel verliert. Zu den Verlierern gehören die Menschen, die ihr Spielverhalten nicht mehr kontrollieren können und in die Glücksspielsucht abgleiten. Um diesen Gefahren entgegenzuwirken, hat die Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland am 29. Oktober das Internetportal „www.gluecksspielsucht-saar.de“ gestartet. „Ziel des Internetangebotes ist es, der Öffentlichkeit, den betroffenen Glücksspielsüchtigen, ihren Angehörigen und den in diesem Bereich tätigen Fachinstitutionen umfassende Informationen zu Glücksspielen, Glückspielsucht und den Hilfsangeboten im Saarland in übersichtlicher Form zugänglich zu machen“, brachten bei einem Pressegespräch Caritasdirektor Johannes Simon und Wolfgang Biehl, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar gGmbH, als Träger der Landesfachstelle den Sinn des Internetportals auf den Punkt. Seitens der Landesregierung unterstrich Staatssekretär Martin Karren vom Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport die Wichtigkeit des neuen Informationsangebotes.